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Burt’s Bees

Ich bin ein Riesenfan von Burt’s Bees. Und weil’s im Beautyjunkies-Forum dazu einen Thread gibt, hab ich mal meine momentane Sammlung dafür abgelichtet.

Da hätte ich also:

  • Radiance Facial Cleanser:
    Ein wunderbares Waschmittel für die Haut. Nicht nur, dass die danach nach Honig und Bienenwachs riecht, sie fühlt sich auch noch toll an.
  • Pore Refining Scrub: Wer hier ein ’scheuerndes‘ Peeling erwartet, wird enttäuscht. Der Peeling-Effekt kommt nämlich weniger von den spärlich enthaltenen ‚Kügelchen‘, sondern eher vom AHA-Gehalt und der Salicylsäure dieses Peelings. Fühlt sich aber auf der Haut toll an, und: Hinterlässt keine ‚ausgetrocknete‘ Haut, sondern eine, die sich schon fast eingecremt anfühlt.
  • Marshmallow Vanishing Cream: Für fettige Haut eher nicht geeignet, da sehr reichhaltig. Ich gönne mir die gern nach einem längeren Bad oder im Winter. Die Creme riecht tatsächlich nach Marshmallows 🙂
  • Pore-Refining Mask: Das ist das Döschen mit dem Löffelchen drauf, und wer sich wundert, wieso man ein Löffelchen braucht, sollte die Dose mal genauer betrachten; da ist nämlich ein Puder drin. Das darf man dann mit Wasser, Obstsäften (wie Tomatensaft) oder auch Gesichtswasser anrühren und sich auf die Haut patschen. Vier Löffelchen mit Puder reichen bei mir für eine komplette Maske, es reicht also eine ganze Weile; und ich rühre es gern mit Rosen-Gesichtswasser an. Der Effekt der Maske ist unglaublich, als ob man bei der Kosmetikerin war und die Haut ausreinigen lassen hat.

  • Doctor Burt’s Herbal Blemish Stick: Das Zaubermittel, wenn sich mal wieder ein Pickel zu werfen droht. Hoher Anteil an Teebaumöl und riecht stark nach Lakritz. Unter der Kappe ist so ein ‚Deoroller‘, mit dem man das dann aufträgt.
  • Citrus Facial Scrub: Dieses Peeling ist eher trocken; die Konsistenz ist vergleichbar mit ‚eingetrockneter Mohnkuchenfüllung‘. Wie auch bei der Pore-Refining Mask muss man hier ein bisserl aus dem Döschen holen und – in diesem Fall – auf der Handfläche mit ein paar Tropfen Wasser o. ä. zu einem gangbaren Peeling vermischen. Dieses Peeling ist dann auch nicht scharf, sondern eher sanft; ich benutze es eigentlich fast immer abends.
  • Repair Serum: Das ist das aus der ‚lila‘ Verpackung. Ich möchte ohne es nimmer leben. Es riecht wunderbar nach Rosen (kein Wunder, der Hauptbestandteil ist Hagebuttenöl!) und mit wenigen Tropfen davon massiert man das Gesicht. Das führt zu einer wunderbar weichen Haut. Ich verwende es morgens und abends.

  • Radiance Body Lotion: Honig. Bienenwachs. Und wunderbare weiche Haut. Muss ich noch mehr sagen? Dasselbe gilt auch für die
  • Radiance Day Creme und
  • Radiance Night Creme; wobei die beiden meinen üblicherweise eher fahlen Teint richtig schön strahlen lassen.
  • Almond & Milk Hand Creme: Ich würde das eher nicht eine ‚Creme‘ als ein ‚Handwachs‘ nennen; die Konsistenz ist nämlich recht fest. Das witzige ist, je weniger man davon nimmt, desto mehr hat man den Eindruck, dass sie sich nicht verteilen lässt. Zwei erbsengroße Portionen reichen aber für beide Hände. Da diese Creme sehr reichhaltig ist, ist sie meines Ermessens nach eher für Leute geeignet, die viel ‚draußen‘ oder mit Wasser arbeiten. Für den „normalen Bürojob“-Zwischendurch-Auftrag erscheint sie mir persönlich zu fettig.
  • Radiance Exfoliating Body Wash: Ein *sehr* leichtes Körper-Dusch-Peeling. Wie bei der Radiance-Serie üblich riecht es wunderbar nach Milch, Honig und Bienenwachs.
  • Naturally Nourishing Milk & Honey Body Lotion: Ebenfalls nach Milch und Honig riechend. Sehr reichhaltige Bodylotion (reichhaltiger als die ‚Radiance‘-Version).

Bekannt ist Burt’s Bees vor allem für seine Lip Balms. Das es davon mehrere gibt, ist nur wenigen bekannt. Das Burt’s Bees auch farbige ‚Lip Shimmers‘ und Glosse anbietet, ist noch weniger bekannt. Ich habe aber einige davon und möchte nicht verpassen, die hier vorzustellen. Da wären:

  • Replenishing Lip Balm: Mein persönlicher Favorit. Ich habe das Gefühl, meine Lippen „plustern“ sich damit auf; es ist aber nicht das „scharfe“ Gefühl, was ich beispielsweise beim Too Faced Lip Injection Extreme habe, sondern ein sehr warmes, weiches Gefühl. Allerdings ist dieser Lip Balm nicht so reichhaltig (lies: fettig) wie die anderen; im Winter sollte man also auf einen der anderen zurückgreifen.
    Dies ist im übrigen einer der Lip Balms von Burt’s Bees, bei denen man nicht das Gefühl hat, sich ein flüssiges TicTac auf die Lippen zu schmieren (wegen hohem Mentholgehalt, den viele der anderen von Haus aus haben). Dieser Lip Balm glänzt auch mehr als die anderen und ist leicht rosa getönt (wovon man auf den Lippen allerdings eher nichts sieht). An ein Lipgloss oder einen der LipShimmers kommt er vom Glanz her aber nicht heran.
  • Medicated Lip Balm: Das ist so ein ‚Flüssiges TicTac‘. Ich habe aber den Eindruck, das er bei gesprungenen Lippen recht gut hilft.
  • Honey Lip Balm: Wer sich die Lippen gern mit Honig pflegt, ist bei diesem LipBalm gut aufgehoben. Das Menthol schmeckt man hier eher nicht (sondern – ratet! – richtig, den Honig 😉 ), man merkt aber eine gewisse ‚Kühle‘ auf den Lippen; aber nicht so stark wie beim ‚Medicated‘ oder beim ‚Beeswax‘.
  • Beeswax Lip Balm: Wer hier ‚Bienenwachsgeschmack‘ erwartet, liegt falsch. Schmecken tut er eher nach Menthol, und ab und an muss ich sagen, dass ich den Schuss Menthol – sobald auf den Lippen „gefühlt“ in Form von „Kälte“ – ein bisserl unangenehm finde. Ich weiß, das die ‚Kalt‘-Empfindung ein falsches Körpersignal ist, was die Lippen dazu bringt, stärker durchblutet (und damit faktisch wärmer) zu werden; aber so ab und an isses mir zuviel. Deswegen bevorzuge ich eigentlich den ‚Honey‘-Balm. Im Sommer, bei Wärme, fühlt sich die ‚Kälte‘ des Beeswax-Lip Balms aber recht nett auf den Lippen an.
  • Davor liegen einige der Lip Shimmers, welches „getönte, nicht deckende Lippenstifte“ sind. Hier sind Swatches der Burt’s Bees Lip Shimmers in den Farben Fig, Rhubarb, Watermelon und Radiance:


Das erste Bild zeigt eine Collage von sowohl den Verpackungen als auch den Swatches auf meiner Hand (mit Blitz und ohne, bei Tageslicht). Das zweite Bild ist mit Blitz aufgenommen worden.

Der ‚Radiance‘ Lip Shimmer ist nur *ganz* leicht „perlmuttig“ angehaucht. Man sieht das auf dem ‚Tageslicht‘-Bild recht gut, da ist er nämlich kaum erkennbar.
Interessant finde ich, dass der ‚Rhubarb‘-Lip Shimmer farblich gesehen fast als Dupe für den Viva Glam „Cyndi“-Lippenstift von MAC durchgehen kann (ich besitze auch den); aber dazu komme ich morgen; denn dann werde ich mal ein Blog-Posting zum Thema ‚Cyndi-Dupes‘ machen.

Wie auf den Bildern aber hoffendlich gut erkennbar ist, sind die Lip Shimmers nicht deckend, allerdings auch nicht ganz so transparent wie einfache Glosse. Man sollte außerdem wissen, das ALLE Lip Shimmers einen mehr oder weniger starken Mentholgehalt haben, der schmeck- und fühlbar ist. Wer das also gar nicht mag, sollte den Lip Shimmers auf breiter Linie ausweichen.

So, das war’s mit meinem Burt’s Bees-Posting. Ich hoffe, es hat Euch auch Spaß gemacht! *geht Lip Shimmers von Handrücken entfernen*…

Look of the day

Heute basteln wir uns Chanel-Jäckchen auf die Nägel 🙂

Dazu brauchen wir:

Erstmal ne Basis – in diesem Fall eine Schicht Ciaté ‚Sharp Tailoring‘ (061). Die Schicht kann ruhig noch nicht ganz deckend sein (und wird im übrigen über einem Ridge Filler oder anderem Base Coat aufgetragen).

Danach schnappen wir uns einen dünnen Pinsel und stricheln horizontal und vertikale Linien mit mehreren Lacken auf. Diesen Schritt kann man sich natürlich klemmen (oder mit weniger Lacken ausführen als wie folgt beschrieben), aber ich wollte eine relativ realistische Bouclé-Struktur haben, wie sie auf den Chanel-Jackets nun mal vorhanden ist.

Folgende Lacke werden dafür im folgenden der Reihenfolge der Bilder nach benutzt:

  • Ciaté ‚Fade to Greige‘ (071);
  • P2 Divine (206);
  • P2 Virgin (030) und
  • Ciaté Snow Virgin (010).

Bilder des gestrichelten Layer-Aufbaues:

 

Danach schnappen wir uns einen weißen Tip-Painter (in diesem Fall das ‚French White‘ von Essence) und malen die Spitzen und oben einen Halbmond an. Das sieht dann so aus:

Nun kommt da erstmal eine Schicht Klarlack drüber, in meinem Fall – wie üblich – der Rimmel Pro SuperWear Top Coat.

So, und nun habe ich ein kleines Problem.
Ich habe nämlich schlichtweg vergessen, ein Foto davon zu machen, wie ich mit einem schwarzen Nail Art Pen von Essence ‚Jacken-Paspeln‘ und ‚Taschen‘ auf meine Nägel gemalt habe. Das ist natürlich blöd, aber in den Fotos vom Endergebnis sind diese schwarzen Linien sehr deutlich zu sehen. Also denkt Euch einfach auf den Endresultat-Bildern unten die Fimo-Teilchen weg, dann wüsstet Ihr, was hier für ein Bild stehen würde 😉

Höre ich da jemanden fragen „Was für Fimo-Teilchen“? Aso, ja. Den Schritt hatte ich ja noch gar nicht.

Also, wir schnippeln uns mit einem Messer Fimo-Scheibchen von einer ‚Chanel‘-Stange ab. Das sieht so aus:

Und die lassen wir dann in den frischen Klarlack als ‚Jackenknöpfe‘ ein und überziehen das ganze dann noch zwei- oder dreimal mit Klarlack.

Das Endergebnis unserer Chanel-Jacket-Maniküre sieht also so aus:

Das war’s, wir haben kleine Chanel-Bouclé-Jäckchen mit Chanel-Knöpfen auf den Nägeln 🙂

Ich hoffe, es gefällt Euch!

Just another nail art blog…

…oder, wie man so schön auf Deutsch sagen würde: Nur noch ein weiteres Nail Art Blog. Ob’s sinnvoll sein wird, entscheiden – wie bei allen Blogs dieser Welt – die Leser 😉

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