Archive for Crackling/Graffiti

Look of the day: French Crackling!

Mal wieder eine French-Variante, diesmal mit Crackling Top Coat:

Und hier die übliche Materialliste:

Basis: p2 Ridgefiller
Farbe: 1 Schicht P2 – 040 „Fifth Avenue“, aus der „Sun City“-LE
Darüber eine Schicht
P2 Crackling Top Coat in 030 – Golden Rush (nur an den Spitzen aufgetragen)
Top Coat auf allen Nägeln: 1 Schicht Rimmel Pro SuperWear
Advertisements

Look of the day

Wie hier schon angedeutet, wollte ich mal sehen, ob man mit Hilfe des P2 Crackling Top Coats und den Nfu.Oh Opallacken auch einen Opal-Boulder herstellen kann. Hier das Ergebnis:

Wie glaube ich recht gut erkennbar ist, funktioniert der Boulder-Effekt nicht richtig, weil der Crackling Top Coat schwarz ist. Er würde besser mit einem braunen oder goldenen Crackling Top Coat funktionieren.
Außerdem kommt der Effekt nur dann schön zur Geltung, wenn auch WIRKLICH ein gebündelter Lichtstrahl (Strahler oder Sonne) auf die Nägel prallt.

Aber immerhin, einen Versuch war’s wert 😉

Die Materialliste findet ihr unter den oben verlinkten Posts – ich habe ja nichts anderes getan, als die Opal-Maniküre mit dem schwarzen Crackling Top Coat von P2 zu überziehen…

Swatches: Crackling Top Coat von P2

Ich habe mal den P2 Crackling Top Coat geswatcht (hier: 010 – Black Explosion), um die möglichen Effekte zu illustrieren, den ich hier schon beschrieben hatte. Der Finger am Rand ist mein kleiner Finger und dient nur als Größenvergleich.
Bitte aufs Bild klicken, um es größer zu sehen:

Die gelben Pfeile zeigen an, in welcher Richtung ich den Lack aufgetragen habe. Im Falle des ersten Feldes oben links ist das also: von oben nach unten auf dem Bild.
Die erste Reihe ist dünn aufgetragen (so dünn, wie’s eben ging – wenn man es zu dünn aufträgt, passiert das ‚Reißen‘ nicht mehr, wie man schön am rechten unteren Rand des ersten Feldes und am unteren Rand des oberen mittleren Feldes sehen kann).
Die zweite und dritte Reihe sind dick aufgetragen (SEHR dick, muss ich sagen – so dick würde man es auf einem Nagel nicht auftragen. Aber das hier ist ein Karton, *lol*!).
Das letzte Feld jeder Reihe (…also quasi die letzte Spalte) ist getupft, in unterschiedlichen Dicken und auf unterschiedliche Art. Die grünen Anmerkungen sagen, wie.

Interessant ist vielleicht auch das mittlere Feld der letzten Reihe. Da habe ich abwechselnd ‚von rechts nach links‘ und dann (auch über das schon ‚von rechts nach links‘ gepinselte) ‚von oben nach unten‘ gepinselt. Dadurch ergeben sich sehr geometrische, quadratische Risse.
Man sieht allerdings auch, wie riesig die im Vergleich zu meinem Nagel sind. Hier wäre wohl die Verwendung eines kleineren Pinsels als der, der schon im Lack steckt, angebracht, um noch kleinere geometrische Risse zu erhalten.

Ansonsten sieht man wohl sehr gut, wie der Verlauf der Risse dem Pinselauftrag folgt. Das ist gut zu wissen, weil man daraus schließen kann, wie man diesen Riß-Verlauf manipulieren kann.

Look of the day

Nachdem ich gestern ENDLICH mal einen der P2 Crackling Top Coats ergattern konnte (ja, einen. Ich hätte ja gerne beide zur Zeit erhältliche Farben gehabt. Aber – naiiin – war nicht möglich, weil nicht da. Also musste nur der silberne her, der da war!), musste ich auf der Stelle einen Versuch damit machen.
(Edit – 16.10.10 – nachdem ich über eine Woche lang nun durch etwa 15 DMs gerannt bin, habe ich mittlerweile auch eine Flasche von dem Schwarzen ergattern können. Er ist WIRKLICH so ziemlich überall ausverkauft! Fündig wurde ich übrigens heute bei Müller in Essen; die haben nach meinem Kauf nun noch zwei Flaschen Schwarz und keine in Silber mehr da.)

Dieser Versuch fand statt über dem blauen ‚Gigantic‘ von P2, und dann habe ich auch noch mal gepatzt, was zu einer komplett anderen Version führte. Aber ich hole mal aus:

Also, P2 Gigantic als Basis aufgetragen, dann meinen geliebten Rimmel Top Coat drüber, und einfach mal losgelegt.
Das Ergebnis war mir zu langweilig, also habe ich darüber auch noch den ‚Arctic Blue‘ von u.m.a gepinselt, das ist ein bläulich-silberner Glitterlack mit leichten goldigen Einschlüssen.

Blöderweise bin ich dann vor dem abschließenden Top Coat mit dem kleinen Finger der rechten Hand an der Tischkante hängen geblieben. Also musste der Lack da wieder runter und ich durfte von vorn anfangen.
Bei der Gelegenheit habe ich dann mal was getestet. Und zwar habe ich über dem Gigantic eine dünne Schicht von dem grünblau glitzernden Essence „Choose me!“ – 38 gelegt. Das allein sah schon gigantisch aus, weil es das Uni-Blau des P2 Gigantic in einen glitzernden Pfauenton verwandelte.
Danach habe ich dann darüber meinen Top Coat gelegt, und DARÜBER dann den silbernen P2 Crackling Lack, und diesen dann abschließend wieder mit dem Rimmel Top Coat versiegelt. Das Ergebnis, auch im Vergleich zur vorherigen Methode, ist in den letzten zwei Bildern recht gut erkennbar, kommt aber auf einem Foto nicht wirklich gut rüber, weil der Glitter sich ja hauptsächlich dann zeigt, wenn man die Hand bewegt. Auch bedauere ich sehr, hier nur Blitz-, Innenraum- und Tageslichtfotos zeigen zu können, weil die Sonne heute gar nicht rauskommen mag – in der Sonne wäre der Effekt noch wesentlich intensiver.  

OMG! OMG! OMG!

Mal im Ernst, sieht noch jemand außer mir die Möglichkeit dessen, was passieren würde, wenn man statt der ‚pfauenblauen‘ Uni-Glitter-Basis eine Lava-Orangerote-Glitterbasis ‚basteln‘ würde und das ganze dann mit SCHWARZEM Crackling Top Coat überziehen würde? Das wäre ein VULKAN auf den Nägeln. Man sollte dann natürlich KEINEN glänzenden Top Coat drüber ziehen, um den Unterschied zwischen schwarzmatten Crackling-Feldern und dem glänzend-glitzernden rotorange der ‚Lava‘ noch zu verstärken.
Oder wie wäre es mit einer Schwarz – oder Weiß-Opal-Basis mit dunkelbraunem Crackling Top Coat (sofern es den mal geben sollte…) – das wäre ein Opal-Boulder mit wunderschönen Adern!

Kurzum, ich oute mich mal, ab sofort den Crackling Top Coats verfallen zu sein und MUSS mehr davon haben! *lol*

Zum Auftrag möchte ich noch kurz was sagen:
Der Crackling-Lack ‚reisst‘ in langen Feldern in Auftragerichtung. Man sieht das ganz gut auf meinen Nägeln, die Felder sind entlang der Länge des Nagels länger als in der Breite, weil ich mit ‚ganzen Strichen‘ lackiert habe.
Man kann auch eine Art ‚Kuhmuster‘ machen (=eher rundliche ‚Felder‘), indem man den Lack eher tupft als streicht. Das sollte aber SCHNELL geschehen, denn er trocknet quasi schon aufm Pinsel. Interessant wird’s auch, wenn man in einer Art ‚Web-Muster‘ über den Nagel lackiert.
Je dicker der Auftrag, desto größer die Felder und Risse. Daraus folgt: Je dünner der Auftrag, desto kleiner die Felder und Risse.
Wollte das noch kurz angemerkt haben, falls sich jemand fragt, ob der Crackling-Lack IMMER längliche Felder entlang des Nagels macht – nein, tut er nicht; es kommt drauf an, *wie* man ihn aufpinselt.
Edit: Ich habe hier mal die verschiedenen Möglichkeiten geswatcht.

Noch fix die Materialliste:

Basis: p2 Ridgefiller
Farbe – 1 Schicht P2 Gigantic (191); auf dem kleinen Nagel der rechten Hand darüber noch eine dünne Schicht Essence Color&Go „Choose me!“ (38)
Crackling-Lack: P2 Crackling Top Coat in „Silver Blast“ (020)
Darüber auf allen Nägeln außer dem kleinen Nagel der rechten Hand: 1 dünne Schicht u.m.a. „arctic blue“

Top Coat auf *allen* Nägeln: Rimmel Pro SuperWear

%d Bloggern gefällt das: